„Bewegung in den Alltag integrieren und so lebendige Stadtteile schaffen“

Fußgänger und Radfahrer beleben den Straßenraum. Sie kommunizieren miteinander und machen so Innenstädte bzw. Stadtteilzentren lebendig. Im Wohnumfeld sorgt dies für Sicherheit und lokale Kontakte.

Unser Mobilitätsverhalten beeinflusst das Aussehen des öffentlichen Straßenraums. Vorteile des einen sind oft zum Nachteil eines anderen. Wenn Straßen im Wohnumfeld intensiv von Durchgangsverkehr genutzt werden, schränkt dies die Lebensqualität ein. Wir sind in diesem Zusammenhang oft selbst Betroffene jedoch auch Verursacher. Mit einer bewussten Wahl von Verkehrsmittel können wir diese Art von Belastungen aber einschränken.

„Aufgabe der Stadtpolitik ist es dabei, die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen.“, sind sich Ringer und Peham einig.

„Unterschiedliche Verkehrsträger, wie Bus/Bahn, Auto, Rad, … müssen miteinander vernetzt werden. Der Straßenraum kann dann auch so gestaltet werden, dass Mobilität und Begegnung gleichermaßen ermöglicht wird.“, erklärt der Mobilitätssprecher der OÖVP Steyr Harald Peham.

Wichtig dabei ist, dass dies vom Beginn des Weges an bis zu dessen Ende konsequent aus der Sicht der jeweiligen Nutzer erfolgt. Das kann jeweils der Weg zur Schule, zur Arbeit, zum Einkaufen oder auch zu Freizeiteinrichtungen sein. Dieses Angebot wird dann entsprechend angenommen.

Augenmerk soll dabei auf zwei unterschiedliche Bedürfnisse gelegt werden: einerseits auf einen effizienten, zeitsparenden Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen, andererseits auf Sicherheit für unbegleitete Kindern und Senioren, die gerne selbständig mobil sein wollen.

„Eine nachhaltige Verbesserung der Ist-Situation und die Schaffung lebendiger und attraktiver Stadtteile wollen wir im Rahmen geplanter Investitionen und Projekte erreichen. Dabei sollen Vertreter der jeweiligen Nutzergruppen intensiv miteingebunden werden.“, fordert Bundesrätin Judith Ringer.

„Fußgänger sind wir gerne dann, wenn die Wege und die Begegnungszonen auf Plätzen dementsprechend attraktiv gestaltet sind. Den öffentlichen Verkehr können wir nutzen, wenn dieser unseren Bedürfnissen bestmöglich entspricht. Natürlich gilt dies auch für das Radfahren. Das Rad als Alternative für Wege im Alltag kommt in Frage, wenn es ein verlässliches Netz an Radwegen gibt, das uns ermöglicht, unser gewünschtes Ziel unproblematisch zu erreichen.“, weisen Ringer und Peham auf die Bedeutsamkeit eines attraktiven Verkehrskonzeptes hin.

Die Begeisterung fürs Radfahren erfordert aber auch eine geeignete Ausrüstung. Auf Initiative von Stadtparteiobfrau Judith Ringer organisiert die OÖVP-Steyr daher in Kooperation mit Fahrradhändlern aus Steyr eine Outdoor-Radwerkstatt für Überprüfungen, Einstellungen und einfachen Reparaturen am Rad. Die Veranstaltung findet unter den am Veranstaltungstag gültigen Corona-Maßnahmen statt.

Damit wird einem sicheren Wiedereinstieg im Frühling für Schulfahrten, Freizeitfahrten aber auch zum Pendeln in die Arbeit nichts mehr im Wege stehen.

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